Rock’n Roll & schwer Bambule…
“Bambule ist ein Begriff aus der deutschen Gaunersprache, der das Trommeln mit allen möglichen Gegenständen innerhalb und außerhalb von Gefängniszellen als eine von Häftlingen praktizierte Form des Protestes bezeichnet…” [Quelle: wikipedia.de]
Ich bin vor einiger Zeit von Canon auf Nikon umgestiegen, was m.E. nicht wirklich von Nöten, mir aber eine willkommene Abwechslung war. Wie das eben so ist – man gönnt sich ja sonst nix. Vergleichbar mit dem Zustand der Rausches, wenn man sich, völlig unnötig, ein neues Auto kauft, weil man einfach Bock darauf hat. Oder als Gitarrist von Fender auf Gibson umsteigt. Oder von Bier auf Wein. Oder von Balkon auf Garten. Oder von brünett auf blond… ;-)
Jedenfalls war diesmal Auslöser (ho ho, wie sinnig!) die Nikon meines Kumpels, die mich alleine schon vom ersten Eindruck her interessiert hat. Die Qualität der Fotos zeigt keine offensichtlichen Unterschiede, da sie sich in der gleichen Klasse bewegen. Aber dem Handling an sich war ich sofort zugetan. Schwerer, klobiger und weitaus griffiger als meine alte, geliebte Kamera.
Und da ich gerade so gut drauf war, habe ich meinen ganzen Canon Kram verkloppt und mir eben eine Nikon zugelegt.
Wahrscheinlich die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Denn heute kam mein neues Objektiv – mittlerweile dürfte also das Teil irgendwas zwischen 1 – 2 kg wiegen, was den Vorteil hat, dass ich im Notfall jemanden damit erschlagen kann. Könnte ich also kombinieren: Randale machen – jemanden das Teil vor die Mappe kloppen und ZACK! – Foddooos! Ich bräuchte also nicht mal mehr Kunstblut…
Was ich jetzt eigentlich damit sagen wollte, weiß ich natürlich nicht mehr. Außer vielleicht, dass ich nichts mehr in Österreich bestelle. Denn da habe ich vor einiger Zeit ein weiteres Objektiv bestellt und das ist bis heute nicht eingetroffen. Mein gerade erworbenes Objektiv hat von Überweisung aufs innerdeutsche Konto bis zum Empfang gerade mal drei Tage benötigt. Soviel dazu.
Nebenbei erstelle ich gerade eine aktuelle Vita, die ich für die Ausstellung bei den Kempener Kunsttagen in diesem Jahr benötige. Wäre ich so motiviert gewesen, jede Ausstellung und Veröffentlichung einfach mal nebenbei irgendwo zu speichern, hätte ich es jetzt einfacher. Aber was soll’s: einfach ‘ne gute CD einlegen (ich spiele da mit dem Gedanken, mir heute Abend mal wieder die “12″ von The Notwist reinz zu legen), ein Glas Wein (oder 1 l) und dann wird’s schon.
Nebenbei ist für das Eventwochenende in Kempen etwas geplant, von dem ich nicht weiß, ob es ankommt. Bis dahin allerdings werde ich daran noch feilen und mir ein Konzept erarbeiten (das wäre in meinem konzeptlosen Leben wohl das erste Mal…).
Was es sein wird?
Abwarten und Bier trinken…







